Ausstellung in der Streitkirche in Kronberg/Taunus | 25. Januar – 31. März 2014 | Karl Otto Götz, Lithographien 1983 – 2004

Karl Otto Götz

Lithographien 1983 – 2004


Blick in die Galerie

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„Abstraktion ist schön!“


Lithographien von Karl Otto Götz
Dr. Helmut Orpel

Wie mag die Welt hinter den Formen der Wahrnehmung aussehen? Welche Kraft entfaltet sich unter der Oberfläche der Erscheinung? Und welche Energie steckt dahinter?
Eine sinnlich erfahrbare Antwort auf diese höchst komplizierten und schwer zu begreifenden Fragen gibt das Lebenswerk von Karl Otto Götz, der seine beiden Vornamen stets mit den Initialen abkürzte. Götz zeigt durch seine Werke, was eigentlich nicht zu sehen ist. Sein Weg der Abstraktion führt zu einer Ästhetik der Sichtbarmachung des Unsichtbaren.

K.O. Götz (geb. 1914) ist einer der bahnbrechenden europäischen Künstler der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Biographien und Monographien über ihn und seine Verbindungen zu der Kunstlergruppe CoBrA, den Surrealisten und der Quadriga-Gruppe füllen Bibliotheken. Er gehört zu den „sinnlich Abstrakten“, die dem Wesensgehalt des Seienden nachspürten und Formen der Verbildlichung entwickelten, die ästhetisch ansprechend und emotional aufwühlend wirken. Mit dynamisch gestischem Duktus hat K.O. Götz Kunstgeschichte geschrieben.

Im Gegensatz zu den Konstruktiven vertritt K.O. Götz kein mathematisches Prinzip, sondern erforscht die Strukturen des Unbewussten und bringt diese durch die Kunst zur Geltung. Der Zufall des Entstehens hat dabei ebenso Berechtigung wie die bewusst gesteuerte Bewegung. Beides wirkt in Götz´ Arbeiten unmittelbar zusammen.

Die Galerie Opper in Kronberg im Taunus zeigt einen sehr wesentlichen Teil des Schaffens von Karl Otto Götz, nämlich die Original-Lithographien. Beim Steindruck, der deutsche Name für die griechische Bezeichnung „Lithographie“, entwickelt sich die Komposition aus der Tiefe des Druckstocks heraus. Bei dem hierfür verwendeten Material handelt es sich um den feinporigen Solnhofener Plattenkalk, auf den der Künstler seine Zeichnungen von Hand mit Lithokreide oder –tusche aufträgt. Dabei entstehen transparente und opake Partien so wie sie später auf dem Blatt erscheinen.

Wenn der Künstler seine Arbeit beendet hat, wird die Platte versiegelt. Diese Versiegelung mit gelöstem Gummiarabicum und Säure macht den Druck möglich, denn sie sorgt dafür, dass die Druckerfarbe nur dort, wo gezeichnet wurde, eindringen kann. Zum ersten Mal werden Original-Lithographien von Karl Otto Götz in einer solch umfassenden Ausstellung gezeigt. Über 50 Arbeiten aus einem Zeitraum von fast zwanzig Jahren werden hier gezeigt und sind anhand herausragender Beispiele im Katalog dokumentiert. Alle diese künstlerischen Meisterwerke, von denen jedes einzelne Unikatcharakter hat, entstammen der Werkstatt von Manfred Hügelow, der die epochalen Ideen des Künstlers durch umfangreiches Wissen, Akribie und technische Finessen, die er sich im Laufe langer Jahre als Drucker von Künstlergraphik angeeignet hat, adäquat umsetzen konnte.




Künstler



Ausstellung

Karl Otto Götz
Lithographien 1983 – 2004

25.01.2014 – 31.03.2014

GALERIE UWE OPPER
Kunsthandel / Verlag
Streitkirche Tanzhausstraße 1
61476 Kronberg im Taunus
Tel:  06173 / 640518
  06173 / 3274980
uweopper@t-online.de


Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag
10 – 12, 15 – 18 Uhr
Samstag 11 – 17 Uhr
Sonntag 11 – 17 Uhr
(nur Besichtigung)

und nach Vereinbarung.



 

 Katalog

Katalog

Karl Otto Götz
54 Lithographien 1983 – 2004

Inhalt: 64 Seiten
32 Farbtafeln und
22 S/w Abbildungen
gebunden
Format: 29 x 24 cm
Katalog auf Anfrage erhältlich.

 


Aktuell

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100. Geburtstag

 25.1.- 31.3.2014
Karl Otto Götz
Lithographien 1983 – 2004
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Chemnitz

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www.kogoetzinberlin.de

 

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11.5. – 9.6.2014
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Galerie der Stadt Sindelfingen
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